13. RETTmobil 2013 in Fulda eröffnet: Die Rekord-Messe setzt ihre Erfolgsgeschichte als Forum von weltweiter Bedeutung fort

Ein Muss für alle Helfer und Retter, ein Glücksfall für alle, die Hilfe brauchen

 

– 13 ist eine Glückszahl für die RETTmobil 2013, die internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität vom 15. bis 17. Mai in Fulda. Die 13. RETTmobil schreibt mit über 450 Ausstellern aus 19 Nationen neue Rekorde. Deshalb war die Eröffnung des global bedeutendsten Forums am Mittwochmorgen geprägt von Lob für die Macher und von Stolz auf das Erreichte. Für das Mekka des Rettungswesens gibt es weltweit nichts Vergleichbares.

Von Fulda aus werde Rettung betrieben, von Fulda aus gingen Innovationen in alle Welt, betonte Manfred Hommel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Transportfahrzeugen (IKR). Die IKR ist der ideelle Träger der RETTmobil. Hommel erinnerte an den Start im Jahr 2001 mit 60 Ausstellern und 3.000 Fachbesuchern. Bei der 13. Auflage erwarte man über 22.000 Interessenten. Der Erfolg der einzigartigen Plattform ruhe auf den drei Säulen: Fachmesse, Fortbildung und Mobilität. Der Standort Fulda biete signifikante Vorteile wie die zentrale Lage, die ausgezeichnete Infrastruktur und die günstigen Hotel- und Gaststättenpreise.

Über dieses Lob freute sich Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller, der unterstrich, dass man sich die Stadt ohne RETTmobil nicht vorstellen könne. „Die Leitmesse ist ein Muss für alle Helfer und Retter sowie ein Glücksfall für alle die Hilfe brauchen“, zitierte der OB aus einer Veröffentlichung.

„Mit Themen, die auf den Nägeln brennen“, beispielsweise mit dem künftigen Notfallsanitätergesetz, befasste sich Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe und Schirmherr der RETTmobil. Er ging zunächst auf deren Entwicklung von der nationalen Fachmesse zur internationalen Leitmesse ein. Der Hauptgrund sei die große Bedeutung von Rettungsdienst und Katastrophenschutz in der Bundesrepublik in ihrer weltweit vorbildlichen Verzahnung. Zum anderen sei die Messe nicht theorielastig, sondern stehe unter dem Leitwort „Aus der Praxis für die Praxis“. Die Frage, ob das geplante Notfallsanitätergesetz Fluch oder Segen sei, beantwortete von Kirchbach positiv. Denn ein bundeseinheitliches Berufsbild und die Aufwertung des Rettungsdienstes seien längst überfällig. Dessen ungeachtet werde Deutschland für sein Rettungssystem von seinen Nachbarn beneidet. Der Schirmherr warnte vor dem wachsenden Wettbewerbsdruck im Rettungsdienst und befürchtete, dass der Preis vor Qualität stehe. Der Wettbewerb dürfe nicht auf Kosten der Mitarbeiter und ihrer Löhne ausgetragen werden.

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Auch die Unfallmedizin sei im Wandel, sagte Professor Dr. Peter Sefrin, wissenschaftlicher Leiter der Fortbildung bei der RETTmobil, und nannte als Beispiel die Verbesserung der Reanimation. Die Themen deckten ein breites Spektrum der Notfallmedizin und befassten sich mit neuen Perspektiven wie mit Gewalt im Rettungsdienst und Zusammenarbeit mit der Polizei.

Probleme, die der demografische Wandel und die Zunahme der älteren Mitbürger für den Rettungsdienst mit sich brächten, erwähnte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehr-Verbandes. Der Markt werde gigantisch anwachsen. Mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber zeichnete Kröber Fuldas Oberbürgermeister Möller und Hans-Peter von Kirchbach aus. Mit Präsenten bedacht wurden Petra Dehler-Udolph und Dieter Udolph, Geschäftsführer der Messe Fulda GmbH, die von Anfang an für Planung, Vorbereitung und Durchführung der RETTmobil verantwortlich ist.

Das letzte Wort bei der Eröffnungsfeier hatte Dieter Udolph, der seine Frau mit einem Rosenstrauß bedachte, die RETTmobil als eine der weltweit bedeutendsten Fachmessen bezeichnete, und zu einem Rundgang einlud. Die RETTmobil ist bis einschließlich Freitag, 17. Mai, täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Den Besuchern stehen über 3.000 kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Für die Eintrittskarte werden zehn Euro verlangt.

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Fotos: © Frank Bauermann – www.frank-bauermann.de